Der tut nix oder das hat er noch nie gemacht
Ist Ihnen auch schon der Hund namens DERTUTNIX auf Ihren Spaziergängen begegnet?
Vor allem die Besitzer kleinerer Hunde kennen ihn und er ist meist größer als der eigene.
Man trifft ihn überall: in der Stadt, auf dem Dorf, im Park oder auf der Wiese.
Er begegnet Ihnen und stürmt auf Sie zu.
Sein Besitzer ruft Ihnen entgegen: DERTUTNIX !
Wenn Sie Angst zeigen ist der nächste Ruf: DERWILLNURSPIELEN !
Wenn Sie Glück haben, möchte DERWILLNURSPIELEN wirklich nur toben.
Sollte DERTUTNIX bzw. DERWILLNURSPIELEN aber einen schlechten Tag haben und hat es
auf Sie und Ihren vierbeinigen Freund abgesehen, wird aus ihm auf einmal
DASHATERNOCHNIEGEMACHT !
Also, achten sie bei Ihrem nächsten Spaziergang auf DERTUTNIX !
Er kann seinen Namen zu Unrecht tragen und wird ganz schnell zu
DASHATERNOCHNIEGEMACHT !
Was ist ein ZÜCHTER ??
Ein ZÜCHTER ist jemand, dem durstet es nach Wissen u. doch weiß er nie alles. Er ringt mit Entscheidungen zwischen Vernunft, Bequemlichkeit und Verpflichtung.
Ein ZÜCHTER opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare Möbel und wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen die doch so wichtige Ausstellung, die mitten in der Urlaubszeit liegt.
Ein ZÜCHTER verbringt Stunden ohne Schlaf - aber nie ohne Kaffee - um eine Paarung zu planen, oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu warten u. hinterher über jedes Niesen, Krabbeln und Quietschen zu wachen.
Ein ZÜCHTER verzichtet auf ein Galadinner, weil eine Geburt bevorsteht, oder die Tier-Babys um 8 Uhr gefüttert werden müssen. Er übersieht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen Mund auf die schwachen Tier-Babys, um im wahrsten Sinne des Wortes dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen - es könnte ja die Verwirklichung lebenslanger Träume sein.
Der Schoß des ZÜCHTERS ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen und edlen Champions schlummerten, manchmal genau neben einem vorher ungeliebten Notfalltier.
Des ZÜCHTERS Hände sind stark u. fest u. oft schmutzig u. doch wiederum sensibel für das Stupsen einer kleinen nassen Babynase.
Des ZÜCHTERS Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über die Wurfkiste oder dem Beugen in Käfige und Hocken vor beidem. Doch sind sie stark genug, alles Unheil zu ertragen und den viel versprechenden Nachwuchs auf der nächsten Ausstellung zu zeigen.
Der Rücken des ZÜCHTERS ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht mancher Wettbewerber, und doch ist er breit genug, tausende Niederlagen und Frustrationen zu ertragen.
Die Arme eines ZÜCHTERS sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen Arm voller Babys zu tragen und eine Hand dem Anfänger zu leihen.
Die Ohren des ZÜCHTERS sind seltsame Gebilde; manchmal rot vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines kranken Tier-Babys.
Die Augen des ZÜCHTERS sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den eigenen Zuchtfehlern und doch so scharf in der Wahrnehmung derer der Konkurrenz. Sie sind immer auf der Suche nach der perfekten Spezies. Zwischen allem erkennen sie aber immer Tierleid und achten wachsam auf alles.
Das Gehirn des ZÜCHTERS ist manchmal getrübt vor Gesichtern und doch kann es eine Unzahl an Wissen, genau wie eine Ahnentafel schneller wiedergeben als ein Computer. Es steckt so voller Wissen, dass manchmal eine Sicherung durchbrennt. Es speichert tausende von guten Knochen, feinen Ohren, perfekten Köpfen... und begräbt tief in der Seele die Fehler und alles das, was nicht so wurde wie erhofft.
Des ZÜCHTERS Herz ist offen für alle Tiere, oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung - und es sitzt am rechten Fleck.
Oh ja - es gibt solche ZÜCHTER, und es gibt auch Züchter ...........
unbekannter Autor
“Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.” (Milan Kundera)
Schmunzelecke
Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!
Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk? Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Mischlings-, Doggen- oder Mopsbesitzer.
Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde.
Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!
Es tut mir so leid!
Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:
1. Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!
2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.
3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.
4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen.Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!
5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja TEILWEISE ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!
6. Liebe Jogger,natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!
7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Gruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!
Liebe Mitmenschen, ich bilde meinen Hund aus und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mögender-Mensch nähert. Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.
Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!
Und noch eins:
Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen!
Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt. Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken.
Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher!
Danke!
(Verfassser unbekannt)
Wilfried und Petra Sobisch, - 45549 Sprockhövel, - Am Alten Knapp 20A
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Diana’s
kleine Liebhaberzucht einfarbige Cockerspaniel seit 1985